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US-Präsident Barack Obama und der chinesische Staatschef Hu Jinato betonen ihren Willen zur Zusammenarbeit. Nach einem Treffen am Mittwoch in Washington begrüsste Obama auf einer gemeinsamen Medienkonferenz ausdrücklich Chinas "friedlichen" Aufstieg zu einer Grossmacht.

Beide Präsidenten hatten nach eigenen Angaben auch ein "offenes" Gespräch über die Menschenrechte. Obama bekräftigte die US-Position, dass die Menschenrechte "universell" seien.

Hu räumte ein, dass in seinem Land auf diesem Gebiet noch viel zu tun sei. China erkenne die "Universalität der Menschenrechte" an, er wies aber auf "unterschiedliche nationale Umstände" hin. China wolle seinen Dialog mit anderen Ländern über Menschenrechte fortsetzen und sei dabei "bereit zu lernen", sagte Hu.

China sei ein Entwicklungsland mit einer grossen Bevölkerung und befinde sich in einem "entscheidenden Stadium der Reform", sagte der Staats- und Parteichef. "In diesem Zusammenhang ist China nach wie vor vor mit vielen Herausforderungen in Sachen Wirtschaft und sozialer Entwicklung konfrontiert, und eine Menge muss noch in China getan werden, was die Menschenrechte betrifft."

Milliardenaufträge

Gleich zu Beginn des viertägigen Besuchs gab es einen Paukenschlag: Das Reich der Mitte will für 19 Milliarden Dollar 200 Flugzeuge vom US-Hersteller Boeing kaufen. Insgesamt wurden nach Angaben des Weissen Hauses bereits vor dem Besuch 70 Abkommen mit US-Firmen unter Dach und Fach gebracht.

Alles in allem gehe es um zusätzliche Exporte im Wert von 45 Milliarden Dollar. Schätzungsweise 235'000 Jobs hingen insgesamt daran - eine wichtige innenpolitische Botschaft angesichts der hartnäckigen Misere auf dem US-Arbeitsmarkt.

Gegen Verbreitung von Atomwaffen

Die Staatschefs sprachen unter anderem auch über das iranische Atomprogramm und die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea. Sie vereinbarten verstärkte Zusammenarbeit bei der Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen und wollen auch gemeinsam auf Stabilität auf der koreanischen Halbinsel hinwirken.

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SDA-ATS