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Washington - So vertrackt war die Beziehung zwischen den USA und Israel selten. Konfrontationen und Provokationen trübten zuletzt das Verhältnis zwischen Obama und Netanjahu. Doch jetzt rauften sie sich zusammen - und beschworen den gemeinsamen Willen zu Frieden in Nahost.
Bei einem Treffen im Weissen Haus traten US-Präsident Barack Obama und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu demonstrativ dem Eindruck entgegengetreten, die Beziehungen beider Länder seien in einer Krise. Seinem Gast aus Israel sprach Obama demonstrativ das Vertrauen aus.
Berichte über ein Zerwürfnis über die Nahost-Politik seien "schlichtweg falsch", sagte Obama bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanjahu am Dienstag. Das Gespräch unter vier Augen sei exzellent verlaufen. Es habe sich gezeigt, dass die Freundschaft zwischen beiden Staaten ausserordentlich und unzerbrechlich sei.
Das Treffen hob sich deutlich ab von Netanjahus letztem Besuch bei Obama im März, der frostig ausgefallen war. Grund für die Verstimmung damals war unter anderem die Kritik der USA an Israels Siedlungspolitik in den besetzten Palästinensergebieten.
Anders als bei der letzten Begegnung, von der das Weisse Haus nicht einmal ein Foto veröffentlichte, stellten sich die beiden Politiker am Dienstag gemeinsam den Fragen von Journalisten im Weissen Haus.
Obama stärkt Netanjahu den RückenObama unterstrich, dass er nicht an Netanjahus Friedenswillen im Konflikt mit den Palästinensern zweifle. "Ich habe Vertrauen zu Ministerpräsident Netanjahu, seit ich ihn vor meiner Wahl zum Präsidenten erstmals getroffen habe", sagte Obama. "Er ist willens, für den Frieden Risiken einzugehen."
Netanjahu wertete sein Treffen mit Obama als "exzellent" und bekräftigte die Sonderbeziehungen seines Landes zu den USA.
Zu den wichtigsten Themen zählte der befristete Teil-Stopp von Israels Siedlungsbau, der im September auslaufen soll. Obama forderte Israel und die Palästinenser auf, direkte Friedensgespräche noch vor September aufzunehmen, um ein "erfolgversprechendes Klima" für die Gespräche zu schaffen.
Derzeit haben beide Seiten nur indirekten Kontakt über US-Vermittler.

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SDA-ATS