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Washington - Am Jahrestag der Anschläge vom 11. September in den USA hat Präsident Barack Obama eindringlich an die Nation appelliert, die amerikanischen Werte und Ideale lebendig zu halten. Dazu gehöre auch religiöse Toleranz, sagte er bei einer Gedenkfeier am Pentagon.
Dort waren vor neun Jahren 184 Menschen ums Leben gekommen, als Terroristen ein Flugzeug ins Gebäude steuerten. Obama versicherte den Angehörigen der Toten: "Eure Lieben werden im Herzen unserer Nation bleiben, jetzt und für immer."
Die beste Weise, die Opfer zu ehren, sei es, sich an den Werten zu orientieren, die Amerika definierten. Die Terroristen hätten am 11. September "die Ideale attackiert, für die wir stehen". Die beste Waffe, die Amerika im Krieg gegen den Terrorismus besitze, sei es, diese Tugenden zu vertreten und zu leben.
Das Land dürfe sich nicht teilen lassen, auch nicht in Furcht leben vor einer Gruppe von Menschen, die der Nation Böses wollten, mahnte der Präsident weiter. In diesem Zusammenhang bekräftigte er auch, dass zu diesen Tugenden das Recht auf Religionsfreiheit gehöre.
Wie schon am Vortag betonte Obama, dass sich die USA nicht im Krieg mit dem Islam befänden: "Es war keine Religion, die uns angegriffen hat, es war die Al-Kaida."
Ungehört blieben Obamas Worte von einer kleinen Gruppe von Christen. Nur wenige Stunden nach der Ansprache des Präsidenten zerrissen sechs Personen vor dem Weissen Haus Seiten des Korans. Damit sollten die "Unwahrheiten über den Islam" angeprangert werden, sagte einer der Beteiligten.
Bei der offiziellen Gedenkveranstaltung in New York wurden zuvor wie jedes Jahr die Namen der rund 3000 Opfer verlesen, die in den Trümmern der Zwillingstürme ihr Leben verloren. An der Zeremonie am Ground Zero nahmen unter anderen US-Vizepräsident Joe Biden und Bürgermeister Michael Bloomberg teil.
Um 8.46 Uhr Ortszeit (14.46 Uhr MESZ) läuteten überall in der Stadt die Kirchenglocken. Genau um diese Zeit war vor neun Jahren das erste entführte Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers gerast.

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SDA-ATS