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Bund, Kantone und Gemeinden haben 2012 etwas mehr in die Bildung investiert, insgesamt fast 35 Milliarden Franken. Der Anteil der Bildungsausgaben an den gesamten öffentlichen Ausgaben erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 17,1 auf 17,4 Prozent.

Nach der sozialen Sicherheit ist die Bildung der zweitwichtigste Posten im Budget der öffentlichen Hand. Zwischen 2000 und 2012 stiegen die Aufwendungen dafür um gut 50 Prozent, während die Gesamtausgaben um 30 Prozent zunahmen.

2012 betrug das Wachstum bei der Bildung noch 2,4 Prozent, wie aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht. Gut die Hälfte der Kosten von total 34,7 Milliarden Franken wurde von den Kantonen getragen. Die Gemeinden finanzierten 30 Prozent der Bildung, der Bund 17 Prozent.

Fast 50 Prozent der Ausgaben entfielen 2012 auf die obligatorische Schule vom Kindergarten bis zur 9. Klasse. Gut ein Fünftel wurde für die Hochschulen verwendet, ein Sechstel für die Berufsbildung und die allgemeinbildenden Schulen.

Der Bereich Forschung machte 10 Prozent der öffentlichen Aufwendungen im Bildungsbereich aus. Über alle Bildungsstufen hinweg betrachtet, gingen zwei Drittel der Gesamtkosten auf das Konto der Lehrerbesoldung und der übrigen Personalkosten.

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SDA-ATS