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Der französische Ölgigant Total will in den Markt für erneuerbare Energien vorstossen. Er will daher den Batterienhersteller Saft übernehmen.

KEYSTONE/AP/MICHEL EULER

(sda-ats)

Der französische Ölkonzern Total will mit einer Übernahme stärker in den Markt für erneuerbare Energien vorstossen. Total wolle den heimischen Batteriehersteller Saft für knapp eine Milliarde Euro kaufen, kündigten beide Unternehmen am Montag an.

Die Offerte entspreche einem Aufpreis von rund 38 Prozent auf den Schlusskurs der Saft-Aktie vom Freitag. Seit dem Kauf der Solarenergiefirma SunPower vor fünf Jahren ist Total im Geschäft mit erneuerbaren Energien tätig.

Innerhalb von 20 Jahren will das Unternehmen hier zu einem der wichtigsten Händler aufsteigen. Erst kürzlich kündigte der Konzern, der zuletzt wegen des gesunkenen Ölpreises herbe Gewinneinbussen erlitt, an, eine Sparte für Gas-, Strom und erneuerbare Energien zu gründen.

Das Saft-Management steht Total zufolge hinter der Übernahme und will sie auch den Aktionären empfehlen. Saft gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Anbietern von Nickel- und Lithiumbatterien für den Industriegebrauch.

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SDA-ATS