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Die Ölpreise sind um mehr als 5 Prozent gesunken. Grund sind der deutliche Kursgewinn des US-Dollars und die beschlossene Freigabe strategischer Ölreserven von der Internationalen Energieagentur (IEA).

Das Fass Brent-Öl verbilligte sich um mehr als sieben auf 106,90 Dollar und notierte damit so niedrig wie seit Anfang Februar nicht mehr. Vor rund einer Woche lag der Preis noch dreizehn Dollar höher. Amerikanisches WTI-Öl kostete zeitweise weniger als 90 Dollar und damit gut fünf Dollar weniger als im späten Vortagesgeschäft. Zuletzt war das Öl Ende Februar so günstig.

Die Ankündigung der IEA, 60 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven der Mitgliedsländer zur Vermeidung von Lieferengpässen freizugeben, traf den Markt unvorbereitet. Weder Analysten noch Händler hatten einen solchen Schritt erwartet.

Zweite Schreckensnachricht für Investoren

Händler wunderten sich über den Schritt der IEA. Denn in den USA und China würden sich die Hinweise für eine Konjunkturabkühlung mehren, die auch die Ölnachfrage drücken dürfte. Zudem verfüge das Ölkartell Opec über genügend Reserven, um die Lieferausfälle Libyens zu kompensieren. Das Ölkartell hatte sich allerdings Anfang Juni nicht auf eine Ausweitung der Förderung einigen können.

Am Vorabend hatte die US-Notenbank Fed ihre Konjunkturprognose für die weltgrösste Volkswirtschaft sowohl für das laufende als auch für das kommende Jahr gesenkt und damit bereits Öl-Investoren verschreckt. Der Dollar zog daraufhin ordentlich an.

Der Greenback und der Ölpreis entwickeln sich in der Regel entgegengesetzt zueinander, unter anderem weil sich Anleger mit Öl gegen Inflationsgefahren absichern.

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SDA-ATS