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Im syrischen Bürgerkrieg spitzt sich die Lage auf den Golanhöhen bedenklich zu. Österreich kündigte am Donnerstag nach heftigen Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen den Abzug der österreichischen Blauhelm-Soldaten an.

Die Lage sei für die Friedenssicherer zu gefährlich, begründete die Regierung in Wien ihren Entschluss. Bei den Gefechten waren zuvor zwei Blauhelme leicht verletzt worden.

Österreich stellt mit 380 Soldaten rund ein Drittel der Gesamttruppe der Vereinten Nationen auf dem Golan (UNDOF), die die Einhaltung der Waffenstillstandsvereinbarung Israels mit Syrien überwacht. Nun ist die Zukunft von UNDOF fraglich. In den vergangenen Monaten hatten bereits Japan und Kroatien ihre Soldaten abgezogen.

Gegenwärtig stellen noch Indien und die Philippinen Truppen. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Presse" sollen die österreichischen Blauhelme in spätestens vier Wochen wieder daheim sein. Wien hatte bereits nach Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen Syrien Ende Mai mit einem Rückzug seiner Soldaten gedroht.

Pufferzone unter UNO-Kontrolle

Syrische Aufständische und Soldaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad hatten am Donnerstag um den einzigen Grenzübergang auf dem Golan auf der syrischen Seite bei der Stadt Kunaitra gekämpft. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, die Regierungstruppen hätten die Aufständischen zurückgeschlagen.

Israel beschwerte sich offiziell bei der UNO-Truppe über das Eindringen syrischer Panzer in die Sicherheitszone, wie der Nachrichtenagentur dpa aus militärischen Kreisen bestätigt wurde. Nach Militärangaben wurde die Region rings um den Übergang auf israelischer Seite zum Sperrgebiet erklärt.

Israel hatte die Golanhöhen im Sechstagekrieg 1967 von Syrien erobert und später annektiert. Beide Länder befinden sich offiziell im Kriegszustand. Ein Jahr nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973 wurde die Einrichtung einer Pufferzone unter UNO-Kontrolle vereinbart.

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SDA-ATS