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Österreichs Nationalrat im Ausweichquartier in der Hofburg

KEYSTONE/APA/APA/ROLAND SCHLAGER

(sda-ats)

Gut drei Wochen vor der Wahl hat das österreichische Parlament sein Ausweich-Quartier im Redoutensaal der Wiener Hofburg bezogen. Die Abgeordneten nutzten das neue Forum am Mittwoch zu einem vom Wahlkampf geprägten Schlagabtausch.

Dabei ging es unter anderem über das Freihandelsabkommen Ceta und über eine Spendenobergrenze für Parteien. Zu Ceta bekräftigte SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern seine Haltung, dass erst alle Fragen auch über die internationalen Handelsgerichtshöfe im Detail geklärt sein müssten, bevor die Regierung dem Parlament Ceta zur Ratifizierung vorlege.

Anlass des Umzugs ist die Sanierung des Parlamentsgebäudes an der Wiener Ringstrasse. Das vor 135 Jahren im neoklassizistischen Stil erbaute Haus wird in den nächsten drei Jahren für 352 Millionen Euro modernisiert.

Rund 6,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher wählen am 15. Oktober nach dem Bruch der rot-schwarzen Koalition vorzeitig ein neues Parlament. In den Umfragen ist der 31-jährige Aussenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz klarer Favorit.

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SDA-ATS