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In der Nähe einer mutmasslichen Chemiewaffenanlage bei Damaskus ist es am Sonntag nach Angaben von Oppositionellen zu Kämpfen mit Regierungstruppen gekommen. Die Gefechte hätten sich am Fusse des Berges Kasiun in Damaskus ereignet, verlautete aus Oppositionskreisen.

Die Rebellen haben demnach nicht genügend Feuerkraft, um das Forschungszentrum zu treffen, von dem aus auch das Stadtviertel Barse beschossen wird. Meldungen aus Syrien sind wegen der Medienblockade des Regimes und der andauernden heftigen Kämpfe von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

Die US-Regierung hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass Regierungstruppen wahrscheinlich Giftgas gegen Rebellen eingesetzt hätten. Mit den Erkenntnissen steigt der Druck von Kongressabgeordneten auf US-Präsident Barack Obama, die Rebellen stärker zu unterstützen.

Der Republikaner John McCain sagte am Sonntag, eine internationale Truppe müsse sich bereithalten, um in dem Land Chemiewaffen zu sichern. Sie dürften nicht in die Hände islamischer Extremisten geraten.

Der syrische Staatschef Baschar al-Assad versucht seit zwei Jahren, einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen. Seine Truppen konnten in der Region Damaskus zuletzt Gewinne erzielen, ebenso wie im Norden und in der Mitte des Landes.

Nach UNO-Angaben kamen in dem blutigen Konflikt bereits mehr als 70'000 Menschen ums Leben.

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SDA-ATS