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Oliver Hegi zeigt an der EM in Cluj-Napoca im Final am Pauschenpferd eine starke Leistung und verpasst eine Medaille als Fünfter nur knapp.

Der 24-jährige Aargauer, der als Fünfter der Qualifikation den Einzug in den Final der besten acht geschafft hatte, belegte mit 14,700 Punkten auch im Final Platz 5. Zum Sprung auf das Podest fehlten Hegi, der eine tadellose Übung zeigte, nur 0,133 Punkte.

Gold holte in dem hochstehenden Wettkampf der Russe David Beljawski, der sich gegen den sechsfachen Europameister Krisztian Berki durchsetzte, da der Ungar seine Übung zu spät startete und einen Abzug von 0,3 Punkten erhielt. Bronze holte der Armenier Harutjun Merdinjan, der Europameister von 2016 in Bern.

Hegi bieten sich am Sonntag zwei weitere Chancen, sein erstes Edelmetall an einem Einzelgerät an internationalen Titelkämpfen zu gewinnen. Am Barren tritt er ebenso wie Eddy Yusof an, am Reck stehen er und Pablo Brägger für die Schweiz im Einsatz.

Für die Geschichte des Tages sorgte der Rumäne Marian Dragulescu, der sich 17 Jahre nach seinem ersten EM-Titel am Boden in Bremen auch in seiner Heimat zum besten Bodenturner Europas kürte. Am Sprung der Frauen trat die 16-jährige Französin Coline Devillard die Nachfolge von Giulia Steingruber an.

Auch am Stufenbarren gab es mit dem Sieg der Belgierin Nina Derwael eine Premiere. Pech bekundete die britische Titelverteidigerin Rebecca Downie, die stürzte und sich am Handgelenk und am Knie verletzte. An den Ringen wurde der griechische Olympiasieger und Weltmeister Eleftherios Petrounias seiner Favoritenrolle gerecht und holte zum dritten Mal in Folge EM-Gold.

SDA-ATS

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