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Im Januar haben sich grosse Ölförderländer wie Saudi-Arabien nicht nur an die vereinbarte Limite für die Ölförderung gehalten, sie haben sogar noch weniger Öl gefördert. Das treibt den Ölpreis wieder hoch.

KEYSTONE/AP/HASAN JAMALI

(sda-ats)

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hat nach Angaben vom Montag die Förderung von Rohöl noch stärker verringert als vorgesehen. Im Januar sei die Produktion um 890'000 Barrel am Tag auf 32,1 Millionen Barrel (je 159 Liter) gesunken.

Die Opec hatte sich Ende 2016 auf ein tägliches Förder-Limit bis Mitte 2017 von 32,5 Millionen Barrel geeinigt, um den Preis nach oben zu schrauben. Allein Saudi-Arabien reduzierte die Förderung im Januar laut Opec um 496'000 Barrel, gefolgt vom Irak und von Kuwait.

Auch der wichtigste Nicht-Opec-Staat Russland fuhr die Produktion im vergangenen Monat herunter - und zwar um 120'000 Barrel auf 11,2 Millionen Barrel täglich. Die Opec und die Nicht-Opec-Länder hatten sich im Dezember geeinigt, dass auch die Nicht-Opec-Länder ihre Produktion um insgesamt 558'000 Barrel am Tag kürzen. Ein Gesamtüberblick lag noch nicht vor.

Das Ziel einer Preiserhöhung für Rohöl hat die Opec bisher erreicht. Mit 52,4 Dollar pro Barrel sei der Opec-Referenzpreis im Januar auf das höchste Niveau seit eineinhalb Jahren geklettert. Für 2017 hat das Kartell aus 13 Ölförderstaaten seine Prognose für den durchschnittlichen Rohölbedarf um 35'000 Barrel am Tag auf 95,8 Millionen Barrel am Tag angehoben.

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SDA-ATS