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In den brasilianischen Erdrutschgebieten ist die Zahl der Toten nach offiziellen Angaben auf mehr als 800 gestiegen. Darüber hinaus werden noch hunderte Menschen unter den Schlammmassen vermisst, wie die Behörden am Sonntag mitteilten.

Demnach könnte die Zahl der Toten in den kommenden Tagen sogar auf über 1000 ansteigen. Auch die Seuchengefahr nimmt zu. Gesundheitsbehörden warnten die Bevölkerung der betroffenen Bergregion Serrana nördlich von Rio de Janeiro vor dem Kontakt mit verunreinigtem Wasser.

Die Katastrophe rangiert mittlerweile als zweitschlimmste in der Geschichte des Landes, wie eine Zeitung mit Berufung auf Daten der Vereinten Nationen berichtete. Bei einer Krankheitswelle waren 1971 rund 1500 Menschen an Gehirnhautentzündung gestorben.

Medienberichten zufolge sollen im Bundesstaat Rio de Janeiro hunderte Obdachlose neue Häuser bekommen. Wie die Tageszeitung "O Globo" am Sonntag unter Berufung auf Vizegouverneur Luiz Fernando Pezão berichtete, will die Regierung des Bundesstaats den Menschen Land zur Verfügung stellen, während örtliche Bauunternehmen beim Bau der Häuser helfen. Durch die Kooperation sollen 2000 neue Häuser entstehen.

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SDA-ATS