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Die Opposition in Venezuela nimmt nach dem Boykott des letzten Urnengangs bei den geplanten Regionalwahlen für die 23 Gouverneursposten und Regionalversammlungen teil. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA EFE/NATHALIE SAYAGO

(sda-ats)

Die Opposition in Venezuela will an den Regionalwahlen Ende des Jahres teilnehmen. Mit dem Entschluss solle Druck auf Präsident Nicolás Maduro ausgeübt werden, dass die Regionalwahlen auch tatsächlich stattfinden, gab sie bekannt.

Nach langer Debatte sei entschieden worden, Kandidaten für die 23 Gouverneursposten und Regionalversammlungen aufzustellen, sagte Andrés Velásquez vom Oppositionsbündnis Tisch der Demokratischen Einheit (MUD) am Mittwoch. Die Wahl zu der umstrittenen verfassunggebenden Versammlung Ende Juli hatte die Opposition noch boykottiert.

Der bereits für Ende vergangenen Jahres geplante Urnengang war von der Wahlkommission ohne Erklärung verschoben worden. Umfragen zufolge könnte die Opposition, die auch das von Maduro entmachtete Parlament dominiert, mit 18 Gouverneursposten rechnen.

In Venezuela tobt ein erbitterter Machtkampf zwischen der Mitte-rechts-Opposition und dem linksnationalistischen Präsidenten. Das Land wird seit Monaten von politischen Unruhen erschüttert. Im Verlauf der gewaltsamen Auseinandersetzungen wurden seit Anfang April mindestens 125 Menschen getötet.

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SDA-ATS