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Oppositionskandidat Salvador Nasralla will das Ergebnis der Präsidentenwahlen in Honduras nicht anerkennen.

KEYSTONE/AP/RODRIGO ABD

(sda-ats)

In Honduras will der oppositionelle Präsidentschaftskandidat Salvador Nasralla nun doch nicht die Wahlergebnisse anerkennen. Er sieht Manipulation im Spiel.

Wenige Stunden, nachdem er in einem Abkommen zugesagt hatte, dass er die Ergebnisse der Wahlkommission akzeptieren werde, erklärte Nasralla am Mittwoch (Ortszeit), die Daten seien manipuliert worden.

Laut den offiziellen Zahlen hat Amtsinhaber Juan Orlando Hernández nach Auszählung von bisher rund 83 Prozent der Stimmen bei der Wahl am Sonntag einen hauchdünnen Vorsprung. In der Wahlnacht hatten sich sowohl Hernández als auch Nasralla bereits zum Sieger der Abstimmung am Sonntag erklärt.

Der seit 2013 amtierende Hernández hatte erneut kandidiert, obwohl die Verfassung eine zweite Amtszeit verbietet. Doch ermöglichte der Oberste Gerichtshof des zentralamerikanischen Landes in einer umstrittenen Entscheidung eine neuerliche Kandidatur.

Die Opposition hatte vor Wahlbetrug gewarnt. Nasralla und der Kandidat Luis Zelaya von der Liberalen Partei kündigten an, eine Wiederwahl von Hernández nicht zu akzeptieren.

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