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Der Schweizer Clint Capela von den Houston Rockets ist in der NBA ein vielversprechender Center. Dennoch scheinen seine Optionen begrenzt zu sein.

Capela ist seit wenigen Tagen ein "Restricted Free Agent", das heisst, dass ihm andere Mannschaften ein Angebot unterbreiten dürfen, Houston dieses aber kontern kann. Der 24-jährige Genfer brachte es in der vergangenen Saison auf einen Punkteschnitt von 13,9 und holte durchschnittlich 10,8 Rebounds herunter. Es ist klar, dass er eine massive Lohnerhöhung erhalten wird. Doch genau das ist das Problem. Denn Capela hofft, einen maximalen Vertrag zu ergattern, der ihm in vier Jahren 110 Millionen Dollar einbringen würde.

Houston würde ihn zwar gerne langfristig behalten, da es jedoch mit James Harden (228 Millionen Dollar von 2017 bis 2023) und Chris Paul (160 Millionen Dollar bis 2022) bereits zwei Grossverdiener im Team hat, haben die Rockets aufgrund der Gehaltsobergrenze keinen riesigen Spielraum.

Die Los Angeles Lakers und die Dallas Mavericks, die Capela den gewünschten Lohn hätten bezahlen können, entschieden sich für andere Optionen. Gemäss der Zeitung "New York Times" hätten die Atlanta Hawks und die Chicago Bulls die Möglichkeit, dem Schweizer das gewünschte Angebot zu unterbreiten, sie erachtet das aber als unwahrscheinlich. Ausserdem bezweifelt die Zeitung, dass Capela Interesse an einem solchen Wechsel hätte.

Insofern ist das wahrscheinlichste Szenario, dass der Schweizer auch in der kommenden Saison für Houston spielt. Unterschreibt er mit den Rockets keinen langfristigen Vertrag, sondern akzeptiert er bloss die Qualifying Offer von 4,7 Millionen Dollar für die nächste Saison, dann wäre er im kommenden Sommer ohne Einschränkung auf dem freien Markt erhältlich.

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SDA-ATS