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Orthodoxe Christen feiern Taufe Jesu mit Sprung ins kalte Wasser

Mit einem Sprung ins kalte Wasser haben Hunderte orthodoxe Christen in Bulgarien, Griechenland und Zypern die Taufe Jesu gefeiert. Sie suchten am Mittwoch das Heilige Kreuz, das Priester beim Segnen von Gewässern in Flüsse oder Seen geworfen haben.

Die Männer sprangen etwa in die eiskalte Donau oder ins Schwarze Meer. Höhepunkt des alljährlichen Rituals in Bulgarien war der traditionelle "eisige Reigentanz" Dutzender Männer aus dem Balkanstädtchen Kalofer in dem Fluss Tundscha.

In Griechenland war das Wasser nach Angaben des Meteorologische Amtes mit etwa 15 Grad nicht ganz so kalt. Gläubige und Geistliche gingen in Prozessionen ans Meer oder an einen See. Gleichzeitig sprangen dann Hunderte junge Männer und einige Frauen ins Wasser.

Auch im Hafen des türkischen Izmir feierten orthodoxe Christen das Epiphaniasfest, nachdem die griechischen Behörden die Feier erstmals seit 94 Jahren genehmigt hatten. In Izmir war einst fast die Hälfte der Bevölkerung griechisch; nach einem türkisch-griechischen Krieg mussten im Jahr 1922 aber viele Griechen die Türkei verlassen.

Der Volksmund sagt, dass derjenige, der das Kreuz gefunden und aus dem Wasser geholt hat, das ganze Jahr über gesund sein und Glück haben wird. Sollte bei der Kälte das Kreuz im Wasser einfrieren, gibt es eine gute Ernte.

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