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Die Bevölkerung an der ostindischen Küste bereitet sich auf die Ankunft eines Super-Zyklons vor. Fast 400'000 Menschen brachten sich im Bundesstaat Odisha in Notunterkünften in Sicherheit.

Die indischen Behörden riefen angesichts des herannahenden Monstersturms die höchste Alarmstufe aus. Sie gingen davon aus, dass rund zwölf Millionen Menschen von dem Sturm betroffen sein würden. Der über dem Golf von Bengalen liegende Zyklon "Phailin" erreicht Meteorologen zufolge Windgeschwindigkeiten von mindestens 220 Kilometern pro Stunde.

Nach Angaben des indischen Wetterdienstes dürfte er am frühen Samstagabend in der Nähe der Stadt Gogalpur auf die Ostküste Indiens treffen und über die Bundesstaaten Odisha und Andhra Pradesh hinwegfegen. Erwartet werden zudem bis zu drei Meter hohe Sturmwellen.

Muslime und Hindus in Odisha versammelten sich in Moscheen und Tempeln. Sie beteten, dass "Phailin" nicht so verheerende Folgen haben würde wie ein ähnlich gewaltiger Sturm vor 14 Jahren. Damals kamen 10'000 Menschen ums Leben.

Tote auf den Philippinen

Mit Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde fegte unterdessen der Taifun "Nairi" über den Norden der Philippinen hinweg. Dabei starben acht Menschen, vier weitere wurden noch vermisst.

Der Wirbelsturm traf gegen Mitternacht (Ortszeit, 18.00 Uhr MESZ) an der Ostküste der Hauptinsel Luzon an Land. Auf seinem Weg über die Insel deckte er Häuser ab und knickte unzählige Bäume um. Im gesamten Sturmgebiet fiel der Strom aus. Mehr als zwei Millionen Menschen waren davon betroffen, wie die Behörden mitteilten.

"Nairis" Vorläufer hatten schon seit Tagen für starke Niederschläge gesorgt. Entgegen den Warnungen von Wetterexperten wurde die Hauptstadt Manila aber nicht überflutet.

SDA-ATS