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Aufräumarbeiten nach Beschuss: In der Ostukraine sieht es im Moment nach Einschätzung der OSZE nicht nach Frieden aus. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/SERGEY VAGANOV

(sda-ats)

Die OSZE hat sich über die Lage in der Ostukraine trotz des neuen Waffenstillstandes pessimistisch geäussert. "Es sieht nicht so gut aus", sagte Generalsekretär Lamberto Zannier am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters am UNO-Sitz in New York.

In verschiedenen Gebieten würden weiter vor allem leichte Waffen und manchmal sogar Granaten eingesetzt, was ein Verstoss gegen die Feuerpause sei. Ob die schweren Waffen von der Front abgezogen werden, kann nach Zanniers Worten frühestens am Mittwoch bestätigt werden. Die Kampfhandlungen könnten auch wieder aufflammen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) überwacht den Konflikt zwischen ukrainischen Regierungstruppen und den prorussischen Separatisten im Osten des Landes.

Eigentlich gibt es für die Region schon seit zwei Jahren das Minsker Friedensabkommen. Es wird aber immer wieder gebrochen. Der jetzige Waffenstillstand ist ein Versuch, die Vereinbarungen umzusetzen. Am Montag hatten beide Kriegsparteien erklärt, die jeweils andere Seite halte sich an die Feuerpause.

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SDA-ATS