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Ouattara legt Amtseid als Präsident der Elfenbeinküste ab

Knapp ein halbes Jahr nach seinem Sieg bei den Präsidentenwahlen hat Alassane Ouattara am Freitag seinen Amtseid als neuer Staatschef der Elfenbeinküste abgelegt. Vorangegangen war ein blutiger Konflikt.

Amtsinhaber und Wahlverlierer Laurent Gbagbo hatte sich monatelang geweigert, seinen Platz zu räumen. In schweren Kämpfen starben mehrere tausend Anhänger der beiden Politiker. Zuletzt griffen UNO-Blauhelme in die Kämpfe ein, ehe Gbagbo festgesetzt wurde.

Eine internationale Untersuchungskommission, die erst in dieser Woche in der Elfenbeinküste eingetroffen ist, soll die Ereignisse der vergangenen Monate - vor allem die Übergriffe gegen Zivilisten - aufarbeiten. Gbagbo sieht einem Verfahren wegen Menschenrechtsverletzungen während seiner knapp zehnjährigen Amtszeit entgegen.

UNO-Menschenrechtsexperten wollen auch Berichten über Massengräber nachgehen. Sie seien an diesem Freitag aufgebrochen, sagte der Sprecher des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville, am Freitag in Genf.

Bei einem Grab geht es um einen Vorort am Rande der Hauptstadt Abidjan. In den vergangenen Tagen sollen dort 40 Menschen umgekommen sein. Auch habe es Angriffe auf eine Kirche gegeben, in der Flüchtlinge untergekommen seien. "Es gibt Andeutungen über Massengräber sowie die Tötungen von Zivilisten", sagt Colville.

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