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Islamabad - Die südasiatischen Nachbarländer Pakistan und Afghanistan haben nach 50 Jahren erstmals wieder ein bilaterales Handelsabkommen auf den Weg gebracht. Wie pakistanische Medien am Montag berichteten, unterzeichneten die Handelsminister der beiden Staaten am Vorabend in Islamabad die entsprechenden Verträge.
An der Zeremonie nahm auch US-Aussenministerin Hillary Clinton teil, die am Sonntag zu einem Besuch in Pakistan eingetroffen war. Den Berichten zufolge hatten die USA in den Verhandlung vermittelt.
Ziel des Abkommens ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. So sollen etwa derzeit bestehende Beschränkungen des grenzüberschreitenden Warenaustauschs gelockert werden. Beide Regierungen müssen die Verträge noch ratifizieren.
Beobachter werten das Abkommen als Zeichen für die Entspannung der bilateralen Beziehungen. In der Vergangenheit hatte Afghanistan dem Nachbarn immer wieder vorgeworfen, nicht entschieden genug gegen radikal-islamische Extremisten auf pakistanischer Seite der gemeinsamen Grenze zu unternehmen.
Die Region gilt als Hochburg und Rückzugsraum für Taliban und Al-Kaida, die von dort aus auch Ziele in Afghanistan angreifen. Pakistan kämpft inzwischen mit mehr 100'000 Sicherheitskräften gegen die Extremisten.

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SDA-ATS