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Basel - Der Basler Transport- und Logistikkonzern Panalpina hat im zweiten Quartal 2010 im Sog der anziehenden Weltwirtschaft seinen Umsatz markant steigern können. Rückstellungen für ein Kartellverfahren in den USA führten aber zu roten Zahlen.
Panalpina vermeldete am Mittwoch für das zweite Quartal einen Konzernverlust von 93 Mio. Franken. Ohne die Rückstellungen von 128 Mio. Fr. für Bussen und Beratungskosten hätte jedoch ein Gewinn von 35 Mio. Fr. resultiert.
Das Unternehmen mit weltweit 14'000 Mitarbeitenden hatte in der Vorjahresperiode noch einen Gewinn von 35 Mio. Fr. ausgewiesen. Für das Gesamtjahr 2009 blieben unter dem Strich allerdings nur noch 10,4 Mio. Franken.
Panalpina geht davon aus, dass das Kartellverfahren in den USA in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden kann. Noch am Laufen ist ein Kartellrechtsverfahren der EU-Wettbewerbskommission. Hier wird nicht vor 2011 mit einem Entscheid gerechnet. Den Ausgang dieser Untersuchung und die Höhe einer allfälligen Busse kann der Konzern gemäss der Mitteilung noch nicht abschätzen.
Marktanteile hinzugewonnen
Operativ ist es dem drittgrössten Logistikkonzern der Welt von April bis Juni gut gelaufen: Der Nettoumsatz konnte um 38,9 Prozent auf 1,9 Mrd. Fr. gesteigert werden. Für das gesamte erste Halbjahr wurde eine Erhöhung um 17,1 Prozent auf 3,48 Mrd. Fr. verbucht.
Profitieren konnte Panalpina im zweiten Quartal insbesondere vom Aufschwung in der Auto-, High-Tech- und Telekommunikationsbranche, die für den Konzern besonders wichtig sind. Mit einer Steigerung der Transportvolumen von 36 Prozent in der Luftfracht - der Juni war der beste Monat überhaupt - und 19 Prozent in der Seefracht konnte die Gruppe nach eigenen Angaben Marktanteile hinzugewinnen.

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SDA-ATS