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Mit Gratulanten vor allem aus der bayerischen Heimat hat Papst Benedikt XVI. in Rom seinen 85. Geburtstag gefeiert. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und der Münchner Kardinal Reinhard Marx führten am Montag eine Delegation von mehr als 150 Bayern an.

Seinen Geburtstag wollte der Papst eigentlich gar nicht feiern, sondern als normalen Arbeitstag gestalten, wie sein Privatsekretär Georg Gänswein sagte. Doch allein die hochrangige Delegation erforderte drei Privataudienzen im Apostolischen Palast, Benedikts Residenz.

Der Papst eröffnete seinen Ehrentag mit einem Gottesdienst in der Paolina-Kapelle im Apostolischen Palast. Das katholische Kirchenoberhaupt zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit mehr als zwei Dutzend deutschen Kardinälen und Bischöfen.

In seiner Predigt erinnerte der Papst an den Tag seiner Geburt, an dem er gleich auch getauft worden war. Das Leben sei eine fragwürdige Gabe, wenn es allein bleibe, sagte Benedikt XVI. und betonte die Bedeutung der Taufe als "Wiedergeburt aus Wasser und Geist".

Er stehe vor der letzten Wegstrecke seines Lebens und wisse nicht, was noch komme, sagte der Papst. Aber er wisse, dass das Licht Gottes da sei.

Zahlreiche Gratulanten

Benedikt ist einer der ältesten Päpste in der Geschichte der katholischen Kirche. Er wurde am 16. April 1927 im oberbayerischen Marktl geboren und noch am selben Tag in der Pfarrkirche seines Heimatortes auf den Namen Joseph Aloisius Ratzinger getauft.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte Benedikt schriftlich. Sie wünsche dem Papst "für sein weiteres Wirken zum Wohle aller Menschen in der Welt gute Gesundheit sowie Gottes reichen Segen", betonte sie in einem Glückwunschschreiben, wie Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mitteilte.

Unter die zahlreichen Gratulanten reihte sich auch die italienische Bischofskonferenz ein. Sie wünschte Benedikt ein langes Pontifikat auf dem Stuhl Petri und würdigte seine Lehre und "unermüdliche" Führung der katholischen Weltkirche. Glückwünsche kamen zudem vom italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano und Regierungschef Mario Monti.

SDA-ATS