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Papst Franziskus hat an seinem Namenstag am Freitag den Rücktritt des Einsiedler Abts Martin Werlen angenommen. Werlen leitet die Abtei als Administrator weiter bis zur Amtsübernahme des neuen Abts. Die Wahl soll am 23. November 2013 stattfinden.

Martin Werlen danke dem Papst für "sein ansteckendes Vorbild", heisst es in einer Mitteilung des Klosters Einsiedeln vom Freitag. Die Annahme des Amtsverzichts durch den Papst an dessen Namenstag ehre den Abt besonders.

Der 51-jährige Werlen will sich nach zwölfjähriger Amtszeit am 17. November 2013 in der Klosterkirche Einsiedeln von der Öffentlichkeit verabschieden. Die Wahl des neuen Abts soll am 23. November stattfinden.

Geheime Wahl durch Klostergemeinschaft

Als Nachfolger in Frage kommen jene der rund 60 Priester des Klosters, die mindestens 35 Jahre alt und nicht älter als 70 sind. Der neue Abt wird durch die Klostergemeinschaft in geheimer Wahl bestimmt.

Bekanntgegeben wird der Name des 59. Abts erst nach Bestätigung und Ernennung durch den Papst, wie das Kloster Einsiedeln weiter mitteilte.

Als Leiter der Klöster Einsiedeln SZ und Fahr ZH trägt der Territorialabt die Insignien des Bischofs. Er ist ordentliches Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz und direkt dem Papst unterstellt.

Seit 2001 im Amt

Abt Martin Werlen machte im Januar 2013 per Twitter auf seinen bevorstehenden Rücktritt aufmerksam. Er wolle nach dem Rücktritt in die Reihe der Mitbrüder zurückkehren, verlautete der Benediktiner damals.

Der gebürtige Walliser wurde am 10. November 2001 zum 58. Vorsteher des im Jahr 934 gegründeten Benediktinerklosters gewählt. Die Klostergemeinschaft hatte tags zuvor eine Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren eingeführt.

SDA-ATS