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Papst Benedikt XVI. hat sich am Vorabend der Seligsprechung seines Vorgängers Johannes Paul II. in einer kurzen Fernsehansprache an die Polen gewandt.

"Ich teile mit Ihnen die Freude, die mein Herz und meinen Geist erfüllt, Ihren Landsmann und meinen grossen Vorgänger im Papstamt in den Seligen-Stand zu erheben", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner Ansprache, die am Samstag im polnischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. "Die Kirche in Polen und die ganze polnische Nation, die ihn so geliebt haben, werden in ihm einen neuen Patron und Beschützer haben."

Papst Johannes Paul II. wird am Sonntag bei einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz in Rom selig gesprochen. Zu der Zeremonie werden Vertreter aus 87 Ländern sowie bis zu 500'000 Gläubige aus aller Welt erwartet. Bereits am Samstagabend waren hunderttausende Pilger in der Stadt.

"Wunder" als Voraussetzung

Bei einer Gebetswache im Circus Maximus wollte die französische Nonne Marie Simon-Pierre über ihre Heilung von der Parkinson-Krankheit durch ein Gebet an den verstorbenen Papst berichten. Dieses vom Vatikan anerkannte "Wunder" war Voraussetzung für die Seligsprechung von Johannes Paul II..

Die Seligsprechung ist eine Vorstufe der Heiligsprechung. Voraussetzung ist, dass der Betroffene im Ruf der Heiligkeit stand, ein Martyrium erlitten oder ein Wunder bewirkt hat und tugendhaft war.

Um seinen Vorgänger schneller in den Stand der Seligen zu erheben, verkürzte Papst Benedikt XVI. eigens die vorgeschriebene Wartezeit. Mit der Seligsprechung darf Johannes Paul II. sechs Jahre und 29 Tage nach seinem Tod offiziell von Gläubigen im Gebet verehrt werden.

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SDA-ATS