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Der FC Basel wartet auch nach vier Spielen in der Champions-League-Gruppenphase auf den ersten Sieg. Im Heimspiel gegen Paris Saint-Germain verliert der Schweizer Meister mit 1:2.

Mit der dritten Niederlage ist der FC Basel im Rennen um die Achtelfinal-Plätze in der Champions League nach vier Partien gescheitert.

Dreimal hatte der FC Basel in Paris vor zwei Wochen den Pfosten getroffen und sich trotz des 0:3 so viele Torchancen erspielt, dass die Hoffnung auf einen grossen Europacup-Abend gegen die 500-Millionen-Truppe gross war. Lange Zeit blieb es beim Wunsch. Die Basler blieben bis eine Viertelstunde vor Schluss so gut wie wirkunglos. Und dann kam in der 76. Minute der Glücksschuss von Luca Zuffi. Der eingewechselte Mittelfeldspieler suchte aus 30 Metern den Abschluss und profitierte davon, dass der Pariser Keeper Alphonse Aréola zu weit vor seinem Tor stand.

Nach dem 1:1 fanden die Basler den Mut, der ihnen lange Zeit gefehlt hatte, und die Zuversicht, die ihnen nach dem 0:1 kurz vor Pause abhanden gekommen war. Zwei Minuten vor dem Seitenwechsel hatte ein Eckball zum in der Entstehung unglücklichen 0:1 durch Blaise Matuidi geführt. In 86. Minute verpasste Marc Janko den Siegtreffer dann nur um Zentimeter. Es wäre die Krönung gewesen für das bemerkenswerte Erwachen der nach der Pause zunächst orientierungslosen Basler. Es kam dann ganz anders: In der 90. Minute traf Linksverteidiger Thomas Meunier mit einem wunderbaren Schuss ins Lattenkreuz zum Sieg der Gäste.

Paris Saint-Germain hatte nach der Pause mit dem Vorsprung im Rücken zahlreiche Möglichkeiten sich abzusetzen, auf 2:0 oder 3:0 davonzuziehen. Doch Goalie Tomas Vaclik hielt, was es zu halten gab. Der FCB schien stehend k.o., nachdem er in der ersten Halbzeit zumindest defensiv überzeugt hatte. Jeder Basler machte in der ersten Halbzeit immerzu den Schritt Richtung Gegenspieler, setzte ihn unter Druck und verhinderte so dass sich die Pariser einfach vor das Tor von Vaclik spielen konnten. Der FCB stand kompakt und liess sich bei seiner kräfteraubenden Arbeit auch nicht davon entmutigen, dass der Ball zeitweise lange Minuten in den Reihen des Gegners zirkulierte.

Umso schmerzhafter war für die Basler dann das 0:1 zwei Minuten vor der Pause, zu einem Zeitpunkt, als PSG abbaute und der FCB zulegte. Es war schmerzhaft vom Zeitpunkt her und von der Entstehung. Renato Steffen verschuldete auf unnötige Art und Weise einen Eckball. Diesen schlug Lucas in die Mitte, der Ball landete mehr zufällig vor den Füssen von Meunier, dessen Schuss via Blaise Matuidi ins Tor fand. Angesichts der spielerischen Überlegenheit und der beeindruckenden Ballsicherheit von PSG war zwar der Vorsprung verdient, aber doch nicht zwingend. Denn Edinson Cavani, Angel Di Maria und Co. konnten die langen Ballstafetten selten mit einem Torschuss beenden.

Der FC Basel leistete sich zu viele Ballverluste, war zu unpräzis im Umschaltspiel. Zwei Schüsse von Matias Delgado in der ersten Halbzeit waren das Beste, was der FCB zu bieten hatte - bis zum Schuss von Zuffi, der dem Spiel eine neue Wende gab. Es folgte ein Schlagabtausch, den der FCB mit einem Spieler weniger beendete, weil der starke Geoffroy Serey Die in der 84. Minute die zweite Gelbe Karte sah.

Die zweite schmerzhafte Niederlage gegen PSG bedeutet für den FC Basel nicht das Ende der europäischen Ambitionen in dieser Saison. Das Rennen um den dritten Gruppenplatz, der zur Teilnahme an den Sechzehntelfinals der Europa League berechtigt, ist weiterhin offen. Die punktgleichen FCB und Ludogorez Rasgrad treffen am nächsten Spieltag, am 23. November, in Sofia aufeinander.

Neben Paris Saint-Germain (2:1 in Basel) ist in der Gruppe A auch Arsenal weiter. Die Engländer siegten bei Ludogorez Rasgrad nach einem frühen 0:2-Rückstand noch 3:2. Das entscheidende Tor erzielte der Deutsche Mesut Özil drei Minuten vor dem Ende. Der Weltmeister hatte beim 6:0 im Hinspiel sogar drei Mal getroffen. Nach dem frühen Blackout hatte Granit Xhaka Arsenal zügig wieder in die Spur gebracht. Der Schweizer schaffte schon in der 20. Minute den Anschluss und traf nach Vorarbeit von Özil erstmals in Meisterschaft und Champions League für Arsenal.

Telegramme

Basel - Paris Saint-Germain 1:2 (0:1)

34'639 Zuschauer. - SR Hategan (ROU). - Tore: 43. Matuidi 0:1. 76. Zuffi 1:1. 90. Meunier 1:2.

Basel: Vaclik; Gaber (69. Sporar), Suchy, Balanta, Traoré; Xhaka; Bjarnason, Serey Die, Delgado (59. Zuffi), Steffen; Doumbia (59 Janko).

Paris Saint-Germain: Aréola; Meunier, Thiago Silva (46. Krychowiak), Marquinhos, Kurzawa; Verratti, Thiago Motta, Matuidi (77. Rabiot); Lucas (83. Jese), Cavani, Di Maria.

Bemerkungen: Basel ohne Akanji (rekonvaleszent), Lang (verletzt), Fransson (krank) Riveros, Kutesa und Bua (nicht spielberechtigt). Paris Saint-Germain ohne Aurier (verletzt). 84. Gelb-Rote karte gegen Serey Die. Verwarnungen: 45. Steffen (Unsportlichkeit). 78. Serey Die (Foul). 86. Verratti (Foul). 88. Kurzawa (Foul).

Ludogorez Rasgrad - Arsenal 2:3 (2:2)

35'000 Zuschauer (in Sofia). - SR Nijhuis (NED). - Tore: 12. Cafu 1:0. 15. Keserü 2:0. 20. Xhaka 2:1. 42. Giroud 2:2. 87. Özil 2:3.

Ludogorez: Borjan; Minev, Moti, Palomino, Natanael; Anicet Abel, Dyakov; Cafu, Marcelinho, Wanderson; Keserü (80. Misidjan).

Arsenal: Ospina; Jenkinson, Mustafi, Koscielny, Gibbs; Coquelin, Xhaka (87. Elneny); Ramsey (75. Oxlade-Chamberlain), Özil, Sanchez (90. Iwobi); Giroud.

Bemerkungen: Ludogorez ohne Vitinha, Arsenal ohne Akpom, Bellerin, Cazorla, Lucas, Mertesacker, Monreal, Walcott und Welbeck (alle verletzt). Verwarnungen: 38. Minev (Foul). 59. Coquelin (Reklamieren). 66. Xhaka (Foul). 70. Jenkinson (Foul).

Übersicht Gruppe A

Champions League. Vorrunde. 4. Spieltag. Gruppe A: Basel - Paris Saint-Germain 1:2 (0:1). Ludogorez Rasgrad - Arsenal 2:3 (2:2). - Rangliste: 1. Arsenal 4/10 (12:3). 2. Paris Saint-Germain 4/10 (9:3). 3. Ludogorez Rasgrad 4/1 (4:13). 4. Basel 4/1 (2:8).

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SDA-ATS