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Paris steigt in Tourismus-Projekte im Nordkaukasus ein

Frankreich will der russischen Konfliktregion Nordkaukasus bei der Förderung des Tourismus helfen. Die Regierung in Paris beteiligt sich an Bauprojekten in fünf Wintersport- oder Badeorten in verschiedenen Teilrepubliken.

Am Rande des G8-Gipfels in Deauville gaben Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Kremlchef Dmitri Medwedew eine entsprechende gemeinsame Erklärung ab. Nach unbestätigten russischen Medienberichten vom Freitag hat das französische Engagement einen Umfang von knapp drei Milliarden US-Dollar.

Im Nordkaukasus kommt es fast täglich zu Gefechten zwischen kremltreuen Einheiten und Islamisten. Trotzdem plant Russland seit längerem, die malerische Region touristisch zu erschliessen. Die Kosten für das ambitionierte Vorhaben könnten auf rund eine Billion Rubel (etwa 30 Mrd. Franken) steigen, schrieb die Zeitung "Kommersant".

Bereits im vergangenen Jahr hatte Medwedew einen 15-Milliarden-Dollar-Plan für fünf Ski-Ressorts vorgelegt. Nun habe der Präsident auch den Bau von Badeorten in Auftrag gegeben, sagte der Chef der zuständigen Baufirma, Achmed Bilalow, dem "Kommersant". Unter anderem sollen im besonders unruhigen Dagestan am Kaspischen Meer zwei grosse Hotelkomplexe entstehen.

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