Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Paris - Der Eiffelturm in Paris ist am Dienstag nach einem Bombenalarm von der Polizei geräumt worden. Auch das Marsfeld am Fusse der Touristenattraktion in der französischen Hauptstadt wurde abgesperrt.
Etwa 2000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die Polizei mit. Zunächst war von wesentlich mehr Menschen die Rede gewesen. Der Drohanruf sei am Abend bei der Verwaltung des weltbekannten Pariser Wahrzeichens eingegangen, teilte die Präfektur mit.
Ein Expertenteam der Polizei mit Spürhunden untersuchte alle Etagen des Eiffelturms. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Polizisten waren im Einsatz. Zunächst wurden keine Details über die Bombendrohung bekanntgegeben.
Eine Stunde nach der Bombendrohung gegen den Eiffelturm räumte die Polizei auch eine Station der Regionalschnellbahn RER. Grund war ebenfalls eine anonyme Bombendrohung, wie die Bahngesellschaft SNCF und das städtische Verkehrsunternehmen RATP mitteilten. Sicherheitskräfte evakuierten den Bahnhof Saint-Michel im Stadtzentrum gegen 21.18 Uhr.
An der Station Saint-Michel hatte die algerische Islamistengruppe GIA 1995 einen Anschlag verübt, bei dem acht Menschen getötet und 80 weitere verletzt wurden.
Die Polizei war in den vergangenen Tagen rund um den 11. September in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Zudem hatte das französische Parlament am Dienstag ein Gesetz verabschiedet, dass muslimischen Frauen das Tragen von Vollschleiern verbietet. Islamisten hatten Frankreich deswegen gedroht.
Der Eiffelturm gilt als Wahrzeichen von Paris und wurde im vergangenen Jahr von rund 6,6 Millionen Besuchern aus aller Welt besucht. Der 324 Meter hohe Turm war für die Weltausstellung im März 1889 gebaut worden und hätte eigentlich danach wieder abgerissen werden sollen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS