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Ein Pariser Juwelier ist bei einem Raubüberfall lebensgefährlich verletzt worden. Er hatte sich nach ersten Erkenntnissen dem oder den Tätern widersetzt, die seinen Schmuckladen im teuren 16. Stadtbezirk am Mittwoch überfallen hatten, wie die Polizei mitteilte.

Der Juwelier drohte den Unbekannten offenbar mit einer Waffe, als sie ihn im Untergeschoss seines Ladens ausrauben wollten - diese konnten ihm die Waffe aber abnehmen. Zeugen hörten zwei Schüsse aus dem Schmuckgeschäft. Die Polizei fand den Juwelier mit zwei Schusswunden, den Angaben zufolge rang er im Spital mit dem Tod.

In einem angrenzenden Stadtbezirk hatten bereits am Dienstag hatten zwei bewaffnete und vermummte Männer einen Schmuckladen ausgeraubt und Schmuck im Wert von 150'000 Euro erbeutet. Ebenfalls am Dienstag überfielen zwei Unbekannte einen Juwelier in Cesson südlich von Paris und bedrohten das Personal mit einem Luftdruckgewehr; die Höhe ihrer Beute war zunächst unbekannt.

Amtlichen Angaben zufolge wurden im vergangenen Jahr 299 bewaffnete Raubüberfälle auf französische Schmuckläden verübt, ein Viertel mehr als im Jahr zuvor. In Paris nahmen die Überfälle auf Juweliere laut Polizei um 40 Prozent zu.

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SDA-ATS