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Novartis soll nach den Aussagen von Zeugen den ehemaligen Regierungschef Antonis Samaras und andere griechische Politiker sowie Ärzte bestochen haben. (Archiv)

Keystone/EPA ANA-MPA/ALEXANDROS VLACHOS

(sda-ats)

Korruptionsvorwürfe gegen mehrere griechische Politiker im Zusammenhang mit einer mutmasslichen Begünstigung des Pharmariesen Novartis haben in Griechenland einen Sturm ausgelöst. Am Mittwoch berät das griechische Parlament über den Skandal.

Bei mehreren Abstimmungen sollte in der Nacht zum Donnerstag entschieden werden, ob ein Untersuchungsausschuss eingesetzt wird. Der Pharmakonzern soll nach den Aussagen von unter dem Schutz der Justiz stehenden Zeugen den ehemaligen Regierungschef Antonis Samaras und andere griechische Politiker sowie Ärzte bestochen haben, um die Preise für seine Medikamente zu erhöhen und den Markt durch die rasche Genehmigung eigener Produkte zu beherrschen.

Novartis hatte vergangene Woche erklärt, eine interne Untersuchung werde durchgeführt. "Wir sind entschlossen, ein umfassendes Verständnis der Situation zu erlangen und gegebenenfalls die Verantwortung für alle Aktivitäten zu übernehmen, die unsere hohen Standards für ethisches Geschäftsverhalten nicht erfüllt haben", teilte das Unternehmen mit.

Die genannten Politiker sprechen von Verleumdung und dem Versuch der jetzigen Regierung unter Alexis Tsipras, von der schweren Finanzkrise abzulenken. Das juristische Tauziehen wird nach Ansicht von Rechtsanwälten möglicherweise Jahre dauern.

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SDA-ATS