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Kürzlich haben die beiden Nationalrätinnen Ida Glanzmann (CVP/LU) und Maria Bernasconi (SP/GE) in einem Mail an sämtliche Parlamentarierinnen die Zukunft der parlamentarischen Frauengruppe in Frage gestellt. Der geringe Rücklauf dürfte nun das Ende der Gruppe besiegeln.

Sie habe praktisch keine Rückmeldungen auf das E-Mail erhalten, sagte Glanzmann am Freitag auf Anfrage. Glanzmann und Bernasconi hatten im Rundschreiben nach mehreren Jahren als Leiterinnen der Frauengruppe ihren Rücktritt angekündigt.

"Gleichzeitig haben wir gefragt, ob die Gruppe überhaupt noch einem Bedürfnis entspricht", sagte Glanzmann. Das geringe Echo zeige nun, dass dem offenbar nicht so sei. Über das nahende Ende der Gruppierung hatte der "SonntagsBlick" berichtet.

Als Grund für das schwindende Interesse nennt die Luzerner Nationalrätin die Flut von Einladungen: "Den Parlamentarierinnen stehen heute zahlreiche Möglichkeiten offen, um sich zu vernetzen". Ausserdem stünden Gleichstellungsthemen bei vielen wohl nicht mehr zuoberst auf der Agenda.

Laut Glanzmann war die Gruppe einst von der langjährigen Luzerner CVP-Nationalrätin Judith Stamm ins Leben gerufen worden. Zuletzt habe man sich jeweils rund viermal pro Jahr zu einem Anlass versammelt. Der Entscheid, ob die parlamentarische Frauengruppe aufgelöst wird, soll gemäss Glanzmann in der Anfang Juni beginnenden Sommersession fallen.

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SDA-ATS