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Vier Tage nach der Parlamentswahl in Irland sind alle Stimmen ausgezählt: Wie erwartet ist die konservative Fine Gael mit 76 der 166 Sitze stärkste Kraft im neuen Parlament. Zur absoluten Mehrheit fehlen ihr acht Sitze.

Eine Koalition mit den Sozialdemokraten der Labour-Partei gilt daher als wahrscheinlich. Labour ist mit 37 Abgeordneten zweitstärkste Fraktion im neuen Dubliner Unterhaus. Bei einer komfortableren Mehrheit, hätte die Fine Gael mit einigen der 15 unabhängigen Abgeordneten kooperieren können. Das gilt nun als unwahrscheinlich.

Die bisherige Regierungspartei Fianna Fail des scheidenden Premierministers Brian Cowen wurde wegen der Finanzkrise schwer abgestraft. Die Partei konnte nur 20 ihrer 77 Mandate im Unterhaus verteidigen.

Zuwächse verbuchte dagegen die links-nationale Sinn Fein mit dem nordirischen Widerstandskämpfer Gerry Adams. Sie kommt im neuen Parlament auf 15 Sitze. Jeweils zwei Sitze gingen an kleinere Parteien.

Der designierte Premierminister Enda Kenny hatte sich bereits am Montag zu ersten Sondierungsgesprächen mit Labour getroffen. Angesichts der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise, unter der Irland leidet, wollen beide Seiten möglichst schnell eine Einigung erzielen.

Über die Ergebnisse der Gespräche wurde vorerst Stillschweigen vereinbart. Ein Abschluss wird in wenigen Tagen erwartet.

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SDA-ATS