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Der Vorsitzende der Partei des festgenommenen früheren Präsidenten der Elfenbeinküste hat zur nationalen Versöhnung aufgerufen. Pascal Affi N'Guessan forderte die Anhänger Laurent Gbagbos auf, die Waffen niederzulegen.

In einer Ansprache an die Nation sagte er, das ivorische Volk müsse der Wiederherstellung des Friedens im Land eine Chance geben und mit tödlichen Racheakten und Plünderungen aufhören. "Im Namen des Friedens, lasst uns den Krieg beenden", sagte N'Guessan.

Unterdessen teilte die Regierung von Alassane Outtara mit, dass 70 der am Montag gemeinsam mit Gbagbo festgenommenen Menschen wieder auf freiem Fuss seien. 30 Familienmitglieder, darunter auch Enkelkinder des 65-Jährigen, seien an einen geheimen Ort gebracht worden, sagte Justizminister Jeannot Ahoussou Kouadio dem Fernsehsender TCI.

Bei den restlichen Freigelassenen handle es sich unter anderem um Hausangestellte des langjährigen Präsidenten. Gbagbo selber befindet sich nach Angaben seines ehemaligen Aussenministers in der nordivorischen Stadt Korhogo.

Gbagbo, mindestens drei seiner Minister und mehrere Abgeordnete stünden dort unter dem Schutz der Vereinten Nationen, sagte Alcide Djédjé am Samstag der Nachrichtenagentur AP. Eine entsprechende Vereinbarung sei am Donnerstag mit der Regierung Quattaras getroffen worden. Dessen Truppen hatten Gbagbo am Montag festgenommen.

Der bei der Präsidentenwahl unterlegene Amtsinhaber hatte sich vier Monate lang geweigert, die Macht abzugeben. Bei Kämpfen zwischen seinen Anhänger und jenen von Wahlsieger Ouattara kamen zahlreiche Menschen ums Leben.

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SDA-ATS