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Wegen eines Ansturms von Anmeldungen erhöht die Patrouille des Glaciers im Jubiläumsjahr 2014 die Zahl der Startplätze um 400 auf 1800 Dreierpatrouillen. Somit werden 5400 Bergsportler die 30. Ausgabe des Walliser Rennens in Angriff nehmen.

"Es gab einen richtiggehenden Run auf die Startplätze. Unser Anlass ist bei den Bergsportlern weiterhin unglaublich beliebt", wurde der neue Kommandant, Oberst Max Contesse, am Montag in einer Medienmitteilung zitiert.

Von den 1800 Dreierpatrouillen stammen 820 aus dem Militär, 140 sind aus Bergführern zusammengesetzt, und in den restlichen 840 Patrouillen gehen zivile Sportler an den Start. Sie werden gleichmässig auf die Starts ab Zermatt und ab Arolla verteilt.

Die legendäre Patrouille des Glaciers führt von den beiden Startorten durch das Walliser Hochgebirge nach Verbier. Sie wird von der Schweizer Armee veranstaltet und geht auf die Grenzbesetzung im Zweiten Weltkrieg zurück.

Eine Handvoll Patrouillen ausgeschlossen

Ab dem 18. Januar wird zudem eine Ausstellung über die Geschichte des 1984 wiederaufgenommenen Rennens gezeigt. In den vergangenen Monaten kamen Gerüchte auf, dass mit unlauteren Methoden versucht wurde, sich bei der Auslosung einen Startplatz zu sichern.

Das Kommando verschob daher die Verlosung und prüfte die Anmeldungen zusätzlich. Die herumgebotenen Zahlen hätten sich jedoch nicht bestätigt. "Es bleibt nur eine Handvoll Patrouillen, die ich von der PDG 2014 ausschliessen musste", wie Oberst Max Contesse festhielt.

SDA-ATS