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Die PC-21-Flugzeuge werden nicht mit neuen, leiseren Propellern ausgestattet. Die Kosten für eine Umrüstung wären zu hoch, die Verbesserungen zu klein. Dies ist das Fazit des Projekts "Lärmreduktion Propeller PC-21", das nun abgebrochen wird.

Im Frühling wurden 45 freiwillige Testpersonen nach Emmen LU eingeladen, die den Geräuschpegel von Propeller-Prototypen vom Boden aus beurteilten. Die Materialforschungsanstalt Empa führte im Auftrag der Armasuisse die Lärmbeurteilungen durch. Am Montag wurden die Resultate den Medien vorgestellt.

Das Lärmreduktions-Projekt kostete insgesamt 1,82 Mio. Franken. Die zwei Propeller-Prototypen, die weniger Lärm machten sollten, wurden in Zusammenarbeit mit der Pilatus Flugzeugwerke in Stans entwickelt.

Das Ziel wäre gewesen, eine Lärmreduktion von 4,5 Dezibel ohne Leistungseinschränkungen zu erreichen. Wie Beat Schäffer von der Empa auf Anfrage sagte, betrug die Lärmreduktion beim ersten Prototypen 0,9 bis 1,4 Dezibel. Der zweite war nur minimal leiser, als der momentan verwendete Propeller.

Eine Umrüstung der bestehenden PC-21-Flotte würde insgesamt 7,7 Millionen Franken kosten. Aufgrund der hohen Kosten und der minimalen Verbesserung habe die Luftwaffe entschieden, das Projekt abzubrechen, sagte Schäffer. Die bestehenden Propeller würden beibehalten.

Flugmanöver des Propellerflugzeugs PC-21 verursachten in der Vergangenheit wiederholt Lärmbeschwerden wegen des hohen, surrenden Tons. Die Luftwaffe trainiert mit ihren acht in Emmen stationierten PC-21 in drei speziellen Lufträumen, die teilweise über Tourismusgebieten liegen.

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SDA-ATS