Der Seriensieger Ryoyu Kobayashi oder auch Killian Peier konservieren ihre Form der Vierschanzentournee. Der Asiate siegt weiter, Peier springt zum dritten Mal in Serie in die Top Ten.

Beim ersten von zwei Weltcupspringen in Predazzo war gegen Kobayashi erneut kein Kraut gewachsen. Der Japaner gewann nach Flügen auf 135 und 136 m hoch überlegen. Sein Vorsprung betrug umgerechnet knapp 15 Meter. Seine ersten Verfolger, die Polen Dawid Kubacki und Kamil Stoch, blieben ohne Chance.

Seriensieger sind im Skispringen keine Seltenheit, doch Kobayashis Hoch nimmt unheimliche Züge an. Von einem Dutzend Wettkämpfe dieser Saison hat sich der 22-Jährige bereits neunmal die Siegprämie überweisen lassen. Zudem stand er zweimal als Dritter auf dem Podest. Den bislang einzigen Ausrutscher musste er mit einem 7. Rang beim ersten Springen von Engelberg hinnehmen. Vor Wochenfrist hatte Kobayashi als erst dritter Skispringer die Vierschanzentournee mit vier Tagessiegen gewonnen. Sein Erfolg in Predazzo im Val di Fiemme war der sechste Streich in Serie.

Im Schatten des Japaners fliegt auch Killian Peier ins Scheinwerferlicht. Dem Waadtländer gelang am Samstag das dritte Top-Ten-Resultat in Folge. Zu Saisonbeginn hatte er im Weltcup erst einen 17. Rang vorweisen können. Nach den Positionen 7 und 8 von Innsbruck und Bischofshofen überzeugte er im Val di Fiemme mit Platz 9 (118,5 m/130,5 m).

Auch Ammann hielt seinen Level der Tournee, an der er vier Klassierungen zwischen den Rängen 14 bis 21 erreicht hatte. Im Trentino resultierte für den vierfachen Olympiasieger der 15. Rang (117,5/129,5).

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