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Federico Pellegrino gewinnt überraschend den WM-Sprint in Lahti. Der Italiener setzt sich vor den Favoriten Sergej Ustjugow und Johannes Hösflot Kläbo durch.

Sergej Ustjugow, der überlegene Sieger des Prologs, suchte im Final sein Heil in der Flucht nach vorne. Der Sieger der Tour de Ski schien auf Gold-Kurs. Doch am Schluss des letzten Anstiegs kam er mit übersäuerten Beinen im Neuschnee leicht ins Stolpern. Vielleicht verlor er dort die entscheidenden Meter. Pellegrino und Kläbo kamen in der Abfahrt zum Ziel nochmals heran. Auf der Zielgeraden war der Russe am Ende seiner Kräfte. Pellegrino zog überraschend deutlich vorbei. Kläbo, bei den Wettanbietern der Top-Favorit, sicherte Norwegen vor seinem Landsmann Finn Haagen Krogh Bronze.

Überraschend tauchte auch der Titelverteidiger Petter Northug im Final auf. Der Routinier hatte zuvor in den Heats auf der Zielgeraden überzeugt. Aber gegen den Tempolauf von Ustjugow fand der Routinier kein Rezept.

Jovian Hediger schied in den Halbfinals aus und wurde 11. Der Waadtländer hatte als Lucky Loser den Vorstoss in die Top 12 geschafft. In der Vorschlussrunde waren seine Batterien - auch wegen der geringen Erholungszeit nach Viertelfinal Nummer 4 - völlig leer. Für den Urner Roman Furger hatten die Viertelfinals Endstation bedeutet.

SDA-ATS

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