Der Spanier Pello Bilbao gewinnt aus einer Fluchtgruppe heraus die 7. Etappe des Giro d'Italia, die nach 185 km in L'Aquila in den Abruzzen zu Ende geht.

Bilbao siegte 5 Sekunden vor dem Franzosen Tony Gallopin und dem Italiener Davide Formolo. In der Gesamtwertung behauptete sich Valerio Conti an der Spitze. Der Italiener erreichte das Ziel mit dem Feld, welches 67 Sekunden auf den Etappensieger einbüsste.

Bilbao gehörte einer zehnköpfigen Ausreissergruppe an, die sich schon vor der einzigen Bergwertung des Tages abgesetzt hatte. Die entscheidende Attacke setzte der 29-jährige Spanier eineinhalb Kilometer vor dem Ziel. Danach behauptete sich der Baske auf ansteigender Strasse ohne Probleme. Bilbao gilt als starker Bergfahrer. Letztes Jahr hatte er den Giro als Gesamt-Sechster beendet. Ganz grosse Siege blieben bisher aber aus. Der Erfolg in L'Aquila war sein mit Abstand grösster.

José Joaquin Rojas verbesserte sich in der Gesamtwertung um zwei Positionen auf Platz 2. Der Spanier beendete die Etappe als Sechster, machte dadurch aber eine gute halbe Minute auf Leader Conti gut. Schon tags zuvor hatte Rojas in der Fluchtgruppe gesteckt. Der 33-Jährige liegt jetzt noch gut eineinhalb Minuten hinter Conti, der im Team UAE-Emirates nur noch fünf Mannschafts-Kollegen um sich weiss. Der Kolumbianer Fernando Gaviria, der Gewinner der 3. Etappe, gab mit Knieproblemen auf.

Das Teilstück vom Samstag führt den Giro weiter nordwärts der Adria entlang. Zwischen Tortoreto Lido und Pesaro liegen 239 km. Die Etappe ist die längste im aktuellen Giro. Die Hälfte des Parcours ist flach, danach geht es vom Meer weg in hügeliges Gelände. Am Ende folgt eine kurze Abfahrt und ein 3 km langes Flachstück.

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