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Bei den meisten Tieren ist die Tollwut in Europa ausgerottet, doch in Fledermäusen lebt das Virus weiter. Dies musste auch eine Person im Kanton Neuenburg erfahren. Ende Juli wurde sie von einer infizierten Fledermaus gebissen. (Symbolbild)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Eine Person im Kanton Neuenburg ist von einer Fledermaus gebissen worden, die den Tollwuterreger in sich trug. Auf der Notfallstation des Spitals in Neuenburg konnte sie versorgt werden.

Die Person hatte vor rund einer Woche auf dem Trottoir eine schwache und verwirrte Fledermaus entdeckt. Als sie das Tier bei Einbruch der Dunkelheit wieder freilassen wollte, biss die Fledermaus die Person in den Finger und starb darauf. Dies teilte der Kanton Neuenburg am Montag mit.

Weil der Biss ziemlich tief war, suchte die Person das Spital in Neuenburg auf. Dort wurde sie präventiv gegen Tollwut behandelt. Die Analysen der Schweizerischen Tollwutzentrale in Bern ergaben im Nachhinein, dass die Fledermaus in der Tat das Virus in sich trug.

Die Neuenburger Behörden rufen in Erinnerung, nie ein Tier, das krank oder verletzt ist, zu berühren. In einem solchen Fall müssten die Behörden kontaktiert werden.

Trotz diesem Vorfall versichert der Kanton Neuenburg in der Mitteilung, die Schweiz bleibe ein sehr sicheres Land, was das Tollwutrisiko betreffe, und die Bevölkerung sei nicht betroffen. Tollwut-Fälle von Fledermäusen treten in Europa in den letzten Jahrzehnten höchstens sporadisch auf.

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SDA-ATS