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Nach schweren Korruptionsvorwürfen ist Perus Ex-Präsident Ollanta Humala (links) in Untersuchungshaft genommen worden.

KEYSTONE/AP/MARTIN MEJIA

(sda-ats)

Nach schweren Korruptionsvorwürfen ist Perus Ex-Präsident Ollanta Humala in Untersuchungshaft genommen worden. Humala war von 2011 bis 2016 Staatschef.

Humala wurde am Freitag (Ortszeit) in ein Gefängnis der Hauptstadt Lima verlegt. Dort sitzt bereits ein anderer prominenter Politiker eine Freiheitsstrafe ab: der frühere Staatschef Alberto Fujimori (1990-2000), ein alter Widersacher Humalas, der wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen zu 25 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Als Haftanstalt dient eine Polizeikaserne.

Die Unterbringung beider Politiker am selben Ort sorgte für Aufregung in dem Andenstaat. Die Behörden begründeten den Schritt mit besonderen Sicherheitsauflagen.

Wie bei Fujimori handle es sich bei Humala um einen ehemaligen Präsidenten - er müsse deswegen von anderen Häftlingen getrennt werden. Humalas Anwalt erklärte, sein Mandant werde in keinem Kontakt zu Fujimori stehen.

Ein Gericht hatte am Donnerstag Untersuchungshaft gegen Humala und seine Frau wegen Fluchtgefahr angeordnet. Das Paar stellte sich den Behörden. Gegen den früheren Offizier und Linksnationalisten Humala wird wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt.

SDA-ATS