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Lima - Der peruanische Präsident Alan García will mit der Einführung der Todesstrafe die zunehmende Gewaltkriminalität in seinem Land bekämpfen. Als Vorbild in dieser Frage nannte der sozialdemokratisch orientierte Politiker China.
Bisher lässt die Verfassung des südamerikanischen Landes die Todesstrafe nur bei Hochverrat im Kriegsfall zu.
"Ich gehöre zu denen, die glauben, dass es bestimmte Verbrechen gibt, die mit dem Leben bezahlt werden müssen", sagte García am Montag zu Journalisten. Dazu gehörten vor allem Vergewaltigungen und das Töten von Kindern. "Zumindest ich wäre bereit, 50 Vergewaltigern den Kopf abzuschneiden", erklärte er.
García wies darauf hin, dass in China im vergangenen Jahr 5000 Kriminelle hingerichtet worden seien. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl seines Landes bedeute dies, das in Peru 100 Verbrecher exekutiert werden müssten.
García kritisierte das Parlament, das nicht in der Lage sei, die Gesetze zu verschärfen. Er hoffe aber, dass der nächste Kongress härtere Strafen für Mörder einführen werde. García hatte schon 2006 die Anwendung der Todesstrafe für Gewaltverbrecher gefordert, dies in den vergangenen Jahren aber nicht weiter verfolgt.

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SDA-ATS