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Italien - Die Disziplinarkommission des italienischen Verbandes hat gesprochen: Gegen mehrere Serie-A- und B-Klubs und Spieler, die in den Wett- und Manipulationsskandal verwickelt sind, gibt es Strafen.
Pescara, das ab Sommer erstmals seit 20 Jahren wieder erstklassig spielen wird, muss seine Rückkehr in die Serie A mit zwei Minuspunkten in Angriff nehmen. Auch Sampdoria Genua, wie Pescara aufgestiegen, wurde bestraft. Der Klub der Schweizer Jonathan Rossini, Marco Padalino und Gaetano Berardi muss wie die AC Siena 50'000 Euro Busse zahlen.
Serie B-Absteiger Albinoleffe geht mit einem Handicap von 15 Punkten in die neue Saison, Piacenza beginnt mit elf Minuspunkten und muss ausserdem 70'000 Euro zahlen. Für Erstliga-Absteiger Novara kommt es zu einem Minus von vier Punkten. Auch vier in den Skandal verwickelte Spieler wurden hart bestraft. Mario Cassano, Luigi Sartor, Alessandro Zamperini und Nicola Santoni bekamen fünfjährige Berufsverbote auferlegt.
Freispruch für Shala
Freigesprochen wurde derweil Rijat Shala. Gegen den Schweizer Mittelfeldspieler war eine Strafe von dreieinhalb Jahren gefordert worden. Shala stand im Verdacht, am 1. Mai 2011 in Unregelmässigkeiten beim Serie-B-Spiel zwischen seinem damaligen Arbeitgeber Novara gegen Siena verwickelt gewesen zu sein. Im letzten Oktober, nur gut zwei Monate nach seiner Unterschrift, löste er seinen Vertrag mit Challenge-League-Klub Lugano wieder auf.

SDA-ATS