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Der Bundesrat soll Unternehmen im Rohstoffsektor verpflichten, ihre Geldflüsse offenzulegen. 30'000 Menschen haben eine Petition der kirchlichen Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer zu diesem Thema unterzeichnet.

Der Bundesrat müsse sicherstellen, dass sich die Schweizer Aussen-, Wirtschafts- und Menschenrechtspolitik nicht widersprächen, heisst es in der Petition, die am Dienstag in Bern der Bundeskanzlei zu Handen der Landesregierung übergeben wurde.

Das Schweizer Rohstoffunternehmen Glencore beispielsweise habe 2010 rund 145 Milliarden Dollar umgesetzt, unter anderem mit der Ausbeutung von Kupfer- und Kobaltminen im Kongo, heisst es in einer Medienmitteilung.

Vorwürfe an Glencore

Eine Studie im Auftrag von Brot für alle und Fastenopfer zeige, dass der kongolesische Staat und die lokale Bevölkerung kaum davon profitierten: "Rohstoffunternehmen wie Glencore nutzen allerlei Tricks und Schlupflöcher, um Steuern und Abgaben zu umgehen." Die Studie zeige auch, dass ein Tochterunternehmen von Glencore "Menschenrechte verletzt und die Umwelt verschmutzt".

Internationale Unternehmen beuteten auf Kosten der Gesundheit von Tausenden von Männern, Frauen und Kindern die Bodenschätze im Kongo aus. Und dem Staat blieben nicht mal genügend Mittel, um die Löhne von Lehrern und Ärztinnen zu bezahlen.

Die Hilfswerke und die Unterzeichnenden fordern den Bundesrat auf, gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen. International tätige Rohstoff-Unternehmen mit Sitz in der Schweiz müssten offenlegen, wie viele Steuern und Abgaben sie in jedem Land bezahlten.

"Es ist an der Zeit, dass sich Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst werden und die Menschenrechte achten", lässt sich Lucrezia Meier-Schatz, Präsidentin des Stiftungsforums von Fastenopfer, zitieren. Die Schweiz stehe besonders in der Verantwortung, denn immer mehr international tätige Unternehmen verlegten ihren Hauptsitz in die Schweiz.

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SDA-ATS