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Nationalcoach Vladimir Petkovic zeigt sich nach dem siegreichen Test in Neuenburg gegen Weissrussland pragmatisch. "Ich bin zufrieden, dass sich keiner schlimm verletzt hat."

Das Spiel ist im Prinzip schnell aufgearbeitet: Frühes Traumtor durch Xherdan Shaqiri, danach kaum herausgespielte Torchancen, aber dennoch ein nie gefährdeter und hochverdienter Sieg. "Ein Sieg ist immer ein positives Signal", so Petkovic. "Es gibt objektive Gründe, weshalb wir nicht so gut gespielt haben. Wir haben zum ersten Mal in dieser Formation gespielt."

Das Experiment mit einer Angriffsreihe ohne klassischen Mittelstürmer wird Petkovic in einem Pflichtspiel wohl nicht wiederholen. "Es hat uns der Mann im Zentrum gefehlt." Nach der Verletzung von Josip Drmic und dem monatelangen Ausfall von Breel Embolo ist Haris Seferovic der einzige Stossstürmer im Kader. Deshalb dachte Petkovic nach dem Spiel auch laut über Mario Gavranovic nach, der soeben mit Rijeka kroatischer Meister geworden ist. "Er ist eine Option, ich habe aber auch andere Stürmer im Auge."

Ein anderes Experiment war nicht geplant gewesen. Dass Valon Behrami nämlich in der letzten halben Stunde in der Innenverteidigung spielen würde, war der Not entsprungen und war keine Strategie. "Ich wollte Valon nach einer Stunde raus nehmen. Aber dann hatte Johan Djourou Rückenschmerzen, obwohl ich ihm eigentlich 90 Minuten Einsatzzeit geben wollte."

Hinterher war Petkovic fast froh, dass er nun seinen Routinier Behrami im Zentrum einer Viererkette gesehen hat. "Er hat gezeigt, dass er das Spiel lesen und von hinten aufbauen kann. Ich bin froh, dass ich einen solchen Mann im Kader habe, den ich auf verschiedenen Positionen bringen kann."

Angetan war der Nationalcoach auch von Remo Freuler, der im zentralen Mittelfeld erstmals von Beginn weg spielte. Dass der Professional von Atalanta Bergamo in der Hierarchie vorderhand nicht an den Alpha-Tieren Granit Xhaka und Valon Behrami vorbeikommt ("Granit und Valon sind wie Xherdan Shaqiri Spieler, die das mehr an Salz und Pfeffer ins Spiel bringen"), sieht Petkovic nicht als Problem. "Freuler hat die Zeit auf seiner Seite. Ausserdem haben wir auch schon zu dritt im Mittelfeld gespielt. Das ist situativ. Um eine gute Mannschaft zu sein, brauchen wir sechs bis acht starke Mittelfeldspieler."

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SDA-ATS