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Der Pharmakonzern Roche hat 2012 seinen Reingewinn um 2 Prozent auf 9,77 Mrd. Fr. steigern können. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 45,50 Mrd. Franken, wobei die Abschwächung des Frankens zum Yen und zum Dollar zum Umsatzwachstum beigetragen hat.

In Lokalwährungen gerechnet wären die Verkäufe nur um 4 Prozent gestiegen, wie Roche am Mittwoch mitteilte. Hauptwachstumsträger waren demnach Krebsmedikamente wie beispielsweise Avastin sowie die Nachfrage im klinischen Laborgeschäft.

Da die Kosten der verkauften Produkte durch Effizienzsteigerungsmassnahmen gesenkt werden konnten und die Forschungsaufwendungen stabil blieben, stieg auch die Gewinnmarge. Der Betriebsgewinn - Roche weist einen so genannten Kernbetriebsgewinn aus - stieg um 13 Prozent auf 17,16 Mrd. Franken.

Weil es dank der positiven Geschäftsentwicklung auch zu einem hohen Zufluss an liquiden Mittel kam, konnte Roche seine Verschuldung um rund ein Drittel senken und Anleihen zurückkaufen. Ende 2012 betrug die Nettoverschuldung noch 10,6 Mrd. Franken.

Über das Gewinnwachstum dürfen sich erneut auch die Aktionäre und Besitzer von Roche-Partizipationsscheinen freuen: Die Dividende soll um 8 Prozent erhöht werden. Gemäss Mitteilung von Roche handelt es sich dabei um die 26. Dividendenerhöhung in Folge.

12,5 Millionen Franken für den CEO

Roche-Konzernchef Severin Schwan verdiente im vergangenen Jahr 12,5 Mio. Franken. Die Entlöhnung ist damit deutlich höher als 2011, als das Salär, die Boni und andere Lohnleistungen für Schwan sich auf 11,3 Mio. Fr. beliefen. Die Entschädigung für die ganze sechsköpfige Konzernleitung betrug 44,7 Mio. Fr. und damit rund 800'000 Fr. mehr als 2011.

Roche-Verwaltungsratspräsident Franz Humer wurde 2012 für seine Tätigkeit mit insgesamt 8,7 Mio. Fr. entschädigt. Sie lag rund 200'000 Fr. tiefer als im Vorjahr. Das Total der an die Mitglieder des Verwaltungsrates entrichteten Zahlungen stiegen von 13,5 Mio. Fr. auf 13,8 Mio. Franken.

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SDA-ATS