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Kein Klassenwechsel: zwei Passagiere streiten sich an Bord einer British Airways-Maschine mit der Crew, bis der Pilot eine Zwischenlandung einlegt. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN

(sda-ats)

Erneut hat ein Zwischenfall an Bord einer Linienmaschine zum Rauswurf von Passagieren geführt. Der Pilot einer Boeing 777 der Gesellschaft British Airways landete am Mittwoch auf dem Flug von London nach Jamaika auf einem portugiesischen Luftwaffenstützpunkt.

"Der Pilot hat sich wegen eines Streits zwischen der Kabinenbesatzung und einem Paar, das von der Economy in die erste Klasse wechseln wollte, zur Landung in Lajes auf der Insel Terceira entschlossen", sagte ein Sprecher der portugiesischen Luftwaffe. Die Briten, die ihren Streit mit der Crew gefilmt hätten, würden auf Terceira auf den Azoren von der Polizei befragt.

Zuletzt hatten mehrere Fälle von Auseinandersetzungen zwischen Kabinencrews und Passagieren in den USA für Aufsehen gesorgt. Vor zwei Wochen machte der gewaltsame Rauswurf eines Passagiers bei United Airlines Schlagzeilen. Ein 69-jähriger Fluggast hatte sich geweigert, in einem überbuchten Flug seinen Sitzplatz wieder freizugeben. Daraufhin wurde er von Polizeibeamten in Chicago gewaltsam herausgeschleift, nach Angaben seiner Anwälte wurde ihm unter anderem das Nasenbein gebrochen.

In dieser Woche wurde im Internet ein Video verbreitet, in dem zu sehen ist, wie ein Steward in einer American-Airlines-Maschine heftig mit einem Passagier streitet, der einer weinenden Mutter mit zwei kleinen Kindern helfen will. Nach Zeugenaussagen hatte der Flugbegleiter der Frau zuvor einen Buggy entrissen. Die Fluggesellschaft leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.

SDA-ATS

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