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Der Streik der Piloten bei der Lufthansa ist wie geplant um Mitternacht beendet worden. Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte in der Nacht, der Flugbetrieb werde am Mittwoch wieder "weitestgehend normal" laufen. Lediglich rund 20 Kurzstreckenflüge würden ausfallen.

Insgesamt musste die Lufthansa wegen des seit Montag laufenden Streiks mehr als 1500 Flüge absagen. 166'000 Passagiere waren betroffen, auch Reisende zwischen der Schweiz und Deutschland.

Zwischen Zürich und Frankfurt fielen sechs Hin- und Rückflüge aus, der letzte davon am Mittwochmorgen. Zwischen Zürich und Düsseldorf fielen drei Verbindungen aus. Zudem wurden zwei Flüge von Basel nach Frankfurt gestrichen sowie fünf von und nach Genf.

Der Ausstand der Piloten hatte am Montag um 13.00 Uhr begonnen und betraf zunächst Kurz- und Mittelstreckenflüge. Für Dienstag rief die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ihre Mitglieder dann auf, bis Mitternacht Flüge auf allen Strecken - auch auf der Langstrecke - ausfallen zu lassen.

Im Mittelpunkt des Tarifkonflikts steht ein Streit über die sogenannte Übergangsversorgung, die es bislang noch etwa jedem zweiten Piloten des Konzerns erlaubt, ab dem Alter von 55 Jahren in die bezahlte Frührente zu gehen. Die Lufthansa will die Altersgrenze anheben, Cockpit lehnt dies ab.

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SDA-ATS