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Montignac - Die Höhle von Lascaux, die vor genau 70 Jahren entdeckt wurde, gilt als prähistorisches Juwel. Wegen ihrer einzigartigen Wandmalereien lockt die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannte Stätte im Süden Frankreichs jährlich 220'000 Besucher an.
Die auf ein Alter von mindestens 17'000 Jahren geschätzten Bilder von Wildpferden, Stieren, Raubkatzen oder Hirschen sind jedoch in ihrem Erhalt bedroht: Weisse und dunkle Flecken haben sich auf den Gemälden gebildet, die auf Pilzbefall zurückgeführt werden.
Am 12. September 1940 waren vier Jugendliche zufällig auf die Höhle gestossen; ohne zu zögern krochen sie in ein Loch, hinter dem sich rund 600 mit Eisenoxid und Manganerde geschaffene Höhlenmalereien und 1500 Felsgravierungen verbargen.
Schon im Jahr 1963 wurde die berühmte Höhle mit ihren Sälen und Seitengängen für die Öffentlichkeit wieder gesperrt, denn der Ausstoss von Kohlendioxid durch die Besucher setzte den Gemälden schwer zu.
Seit 1983 können Besucher eine originalgetreu nachgebaute Höhle besichtigen, Lascaux II, die einige hundert Meter vom Original entfernt errichtet wurde.
Zum 70-jährigen Jubiläum der Entdeckung in der Nähe des Dorfes Montignac in der Dordogne wurden am Sonntag auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Kulturminister Frédéric Mitterrand erwartet.

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SDA-ATS