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Kuala Lumpur - Piraten haben im vergangenen Jahr weltweit 1181 Geiseln genommen, so viele wie nie zuvor. Das teilte die Internationale Seefahrtsbehörde (IMB) am Dienstag in Kuala Lumpur mit.
Die Seeräuber hätten 53 Schiffe in ihre Gewalt gebracht. Alle Überfälle bis auf vier ereigneten sich vor der Küste Somalias. "Der anhaltende Anstieg dieser Zahlen ist alarmierend", erklärte die IMB in ihrem Jahresbericht.
Die Zahl der Geiseln und der überfallenen Schiffe sei die höchste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1991. Insgesamt gab es 2010 445 Piratenangriffe weltweit. Das waren zehn Prozent mehr als 2009, wie die Behörde mitteilte.
Acht Besatzungsmitglieder wurden getötet - alle in den Händen somalischer Piraten. Diese haben derzeit 31 Schiffe und 713 Besatzungsmitglieder in ihrer Gewalt, nachdem sie in diesem Jahr bereits vier Schiffe entführten. Weitere Angriffe gab es in indonesischen Gewässern, vor der Küste von Bangladesch und vor Nigeria.
Die internationalen Patrouillen vor der somalischen Küste haben nach Angaben der IMB viele Piratenangriffe vereitelt. Allerdings bewegen sich die Piraten immer weiter von der Küste weg und nutzen die gekaperten Schiffe dann als Ausgangspunkt für weitere Überfälle.
Die Seefahrtsbehörde verwies darauf, dass Somalia ohne funktionierende Regierung sei und damit alle Massnahmen auf See untergraben würden.

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SDA-ATS