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Nordkorea hat mit Angriffen auf Militäranlagen der USA auf dem amerikanischen Festland sowie auf den Pazifik-Inseln Guam und Hawaii gedroht. Die Sondereinheiten der Streitkräfte wurden in Alarmbereitschaft versetzt.

"Das Oberkommando der Volksarmee erklärt, dass alle Artillerie-Einheiten, einschliesslich der strategischen Raketen-Einheiten und der Einheiten für Langstreckenraketen in die Kategorie 'kampfbereit' versetzt werden", berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Dienstag.

Angriffe könnten sich auch gegen US-Militäreinrichtungen in Südkorea richten. Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten deutlich zugenommen, nachdem Pjöngjang als Reaktion auf die Verschärfung von UNO-Sanktionen nach seinem dritten unterirdischen Atomtest den Nichtangriffspakt mit dem Süden aufgekündigt hatte.

Zuvor hatte Nordkorea den USA bereits mit einem atomaren Erstschlag gedroht. Die USA und Südkorea vereinbarten am Freitag eine verstärkte militärische Zusammenarbeit. Die US-Regierung verpflichtete sich, Südkorea selbst bei kleineren Provokationen militärisch beizustehen.

China ruft zu Ruhe auf

China forderte seinen engen Verbündeten Nordkorea umgehend zur Zurückhaltung auf. Die Führung in Peking hoffe, dass sich alle beteiligten Seiten mässigten, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums.

Japan und Australien planen laut Regierungskreisen Sanktionen gegen die nordkoreanische Aussenhandelsbank. Der Schritt sei Teil der internationalen Bemühungen, die Finanzquellen für Nordkoreas Atomprogramm trocken zu legen.

Auch die Schweiz passte analog der UNO ihre Sanktionen gegenüber Nordkorea an. Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft am Dienstag mitteilte, wurde die "schwarze Liste" ergänzt mit den Namen dreier Behördenvertreter und von zwei Organisationen. Eine davon ist die "zweite Akademie für Naturwissenschaften", die im Verdacht steht, Atomwaffen-Forschung zu betreiben.

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SDA-ATS