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Pablo Brägger erreicht an den Weltmeisterschaften in Montreal im Mehrkampffinal trotz eines Sturzes am Barren den guten 12. Platz. Eddy Yusof missglückt der Wettkampf erneut; er wird Neunzehnter.

Als Neunter der Qualifikation hatte Brägger den Einzug in den Final der besten 24 geschafft, 72 Stunden später gelang es dem 24-jährigen Ostschweizer im Olympiastadion der kanadischen Metropole nicht mehr ganz, die Leistung des Vorkampfs zu wiederholen. Eine Platzierung in der ersten Ranglistenhälfte und damit die beste eines Schweizers in einem WM-Mehrkampf seit 67 Jahren schaffte er dennoch.

"Im Grossen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Fünf von sechs Übungen sind mir super gelungen", sagte Brägger. Die letzten Tage waren nicht ganz einfach gewesen, schlugen sich doch die Schweizer mit einer Erkältung herum. "Ich musste schauen, dass ich Energie habe." Eine noch bessere Klassierung vergab Brägger durch seinen Sturz am Barren, wo er am Sonntag im Gerätefinal noch einmal antreten wird.

Im Gegensatz zum Barren gelang dem Reck-Europameister die Hauptprobe für den Reckfinal vom Sonntag nach Wunsch. Zusammen mit Oliver Hegi gehört der Europameister am Königsgerät zu den Medaillenanwärtern. Für seine Übung erhielt Brägger 14,500 Punkte und damit eine noch leicht höhere Wertung als in der Qualifikation. "Erholen, erholen, erholen", lautet nun das Motto für Brägger bis am Sonntag.

Eddy Yusof gelang auch der zweite Einsatz in Montreal nicht nach Wunsch. Der Zürcher Unterländer begann den Wettkampf so, wie er bereits in die Qualifikation gestartet war: mit einem Sturz. Am Sprung musste er nach der Landung seines Yeos nach hinten abrollen, was den Olympia-Zwölften von Rio gleich wieder in Rücklage brachte. Am Barren und am Reck kam Yusof zwar diesmal ohne groben Fehler durch, die Übung am Pauschenpferd missglückte ihm aber erneut. Am Ende resultierte Rang 19 für den Schweizer Meister.

Russe Beljawski vergab Gold

Gold ging an den Chinesen Xiao Ruoteng, der vom Sturz des vor dem Schlusgerät führenden Russen David Beljawski am Reck profitierte. Xiao trat die Nachfolge des in der Qualifikation verletzt ausgeschiedenen Japaners Kohei Uchimura an und sicherte sich als erster Chinese seit 2007 den WM-Titel im Mehrkampf. Silber ging an Xiaos Landsmann Lin Chaopan, Bronze an den Japaner Kenzo Shirai.

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SDA-ATS